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19. März 2018

DIE LINKE. unterstützt Warnstreiks der ver.di Beschäftigten

19. März 2018 Pressemitteilung, MdB Bernd Riexinger

Bernd Riexinger, MdB und Parteivorsitzende

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di führt heute landesweit Warnstreiks durch. In Stuttgart werden städtische Kindertagesstätten bestreikt. Vereinzelt wird in Kliniken und auch im kommunalen Nahverkehr gestreikt. DIE LINKE. Baden-Württemberg unterstützt die Forderungen von ver.di nach 6 % mehr Lohn oder mindestens 200 Euro für 12 Monate, sowie die Forderung von 100 Euro mehr für Auszubildende.
Bernd Riexinger, Parteivorsitzender und Bundestagsabgeordneter aus Stuttgart erklärt hierzu:

„Die hohen Steuereinnahmen der letzten Jahre müssen endlich auch bei den Beschäftigten im öffentlichen Dienst ankommen. In allen Bereichen kommunalen Verwaltungen herrscht ein Mangel an Fachkräften, ob in den Bauämtern oder in sozialen Berufen. Gerade bei Erzieher_innen und Pfleger_innen müssen Löhne angehoben werden, damit diese Berufe auch finanziell wieder attraktiver werden. Schon in der Ausbildung muss die Vergütung steigen, damit wieder mehr junge Menschen in die Ausbildung als Erzieher_in oder Pfleger_in gehen.

Landauf, landab suchen Kommunen nach potenziellen Mitarbeiter_innen und finanzieren Werbekampagnen, wie die Stadt Stuttgart, auch im europäischen Ausland. Dieses Geld ist besser investiert in höhere Löhne, dann finden sich wieder mehr und auch gute Mitarbeiter_innen. Während Mietpreise und Lebenshaltungskosten in Kommunen immer weiter steigen, stagnieren hingegen die Löhne der Beschäftigten seit Jahren. Diese Warnstreiks sind eine richtige Reaktion von ver.di auf diese völlig unverständliche Blockadehaltung der Arbeitgeberverbände.“

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