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8. Dezember 2017

Missmanagement nicht auf dem Rücken der Beschäftigten austragen

8. Dezember 2017 Pressemitteilung, MdB Bernd Riexinger

Bernd Riexinger

Zu den angekündigten Entlassungen bei General Electrics erklärt Bernd Riexinger, Parteivorsitzender DIE LINKE und Bundestagsabgeordneter für Stuttgart:

„Bei GENERAL ELECTRIC (GE) in Deutschland kann man exemplarisch sehen, was geschieht wenn ein Management die Umbrüche der anstehenden ökologische Wende verpennt. Obwohl GE im Jahr 2016 weltweit 170 Milliarden Umsatz erzielte und profitabel ist, wurde jetzt angekündigt im Jahr 2018 rund 12.000 Arbeitsplätze zu streichen. Davon sollen 1.600 Stellen allein in Deutschland wegfallen, unter anderem in Mannheim und Stuttgart. Schuld am Stellenabbau soll die Energiewende sein, da die betroffenen Mitarbeiter_innen vor allem im Bereich von Gas- und Kohlekraftwerken tätig sind. Trotz riesiger Umsätze und Gewinne, will das GE-Management die eigenen Verfehlungen vollständig auf dem Rücken der Mitarbeiter_innen abwälzen. Das ist unverantwortlich und zeigt wohin wir in den nächsten Jahren steuern, wenn Unternehmen den ökologischen Umbau nicht erstnehmen.

DIE LINKE fordert die Führung von General Electrics auf, die Arbeitsplätze zu erhalten und diese Stellen in der Produktion erneuerbarer Energien einzusetzen. Wir unterstützen die IG-Metalll in der Forderung die bestehenden Arbeitsplätze zu erhalten. Doch auch GE zeigt einmal mehr, dass man die Konzernetage offensichtlich zu anderen Unternehmensstrategien zwingen muss. Die Beschäftigten dürfen nicht länger Variablen in den Unternehmensstrategien sein. Es sind Menschen. Daher brauchen wir dringend gesetzliche Regelungen, die Stellenabbau in profitablen Unternehmen verbieten.“

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