Schaffe, schaffe – feste Stelle

Befristung und Leiharbeit stoppen

Die Regierung sagt, Baden-Württemberg sei auf einem guten Weg. Dabei spricht sie viel von der Leistung der Wirtschaft – als würde die nicht auf der Leistung von Beschäftigten beruhen. Und für viele Beschäftigte sieht es nicht so gut aus: Der Stress bei der Arbeit nimmt zu, viele Verkäuferinnen finden nur unfreiwillige Teilzeitjobs, die Verträge vieler Lehrer enden mit den Sommerferien, bei den Zulieferbetrieben steigt der Druck, schneller und mit weniger Lohnkosten zu produzieren.

DIE LINKE tritt für die Interessen der Beschäftigten und Erwerbslosen ein. Hartz IV ist Armut per Gesetz. Daher kämpfen wir für eine sofortige Erhöhung der Hartz IV-Regelsätze auf 500 Euro plus Wohnkosten. Statt Schikanen und Sanktionen im Jobcenter wollen wir eine sanktionsfreie Mindestsicherung, die sicher vor Armut schützt!

Wir machen Druck für gute Arbeit: Wir wollen den Mindestlohn auf 10 Euro erhöhen – nur so können wir gegen Armutsrenten und Niedriglohn vorgehen. Kettenbefristungen und Befristungen ohne Sachgrund müssen verboten werden. Auch der Missbrauch von Werkverträgen zum Unterlaufen von Arbeitsrechten und Tarifen. Leiharbeit wollen wir ebenfalls durch feste Stellen ersetzen. Großbetriebe und öffentlicher Dienst haben inzwischen die meisten befristet Beschäftigten. Doch der öffentliche Dienst muss seiner Vorbildfunktion wieder gerecht werden: Wir wollenffentliche Aufträge an soziale und tarifliche Mindeststandards koppeln.
Soziale Berufe besser bezahlen.
soziales
Mehr Geld für Bildung, Bäder, Bus und Bahn!
Reichtum umverteilen
Wohnen darf kein Luxus sein.
Wohnen und Mieten
Länger gemeinsam lernen.
Bildung
Helfen statt hetzen.

Solidarität mit Menschen in Not